Die ersten paar Tagen haben wir hinter uns. Es ging sehr gut. Es mangelt an nichts, ausser dass ich morgens Hunger habe und ein Apfel oder eine Birne reichen da nicht. Dann gibt es halt noch eine halbe Banane.
Beim Abendessen gab es ein kleines Durcheinander, weil meine Freundin den Blumenkohl im Kühlschrank nicht sah. So machte sie statt dessen den
Broccoli. Wir machen für jede Woche einen Essensplan, danach wird eingekauft. So müssen wir nicht jeden Abend, bzw. vor dem Mittag überlegen, was es zu Essen geben soll.
Ich habe auch schon meine erste Lymphdrainage hinter mir. Das war interessant. Die Frau hat mir viele Pads angeklebt und während wir uns unterhalten haben, hat die Maschine gesurrt, gepieckst, gerüttelt und
geschüttelt. Nein, nein, so schlimm war es gar nicht. Es war sogar sehr angenehm.
Am Wochenende sind wir an der Schwamendinger Chilbi. Wir haben Einsatz beim Frauenchor Schwamendingen, wo wir beide singen.
Ich bin gespannt, wie das mit dem Essen klappt. Wir haben vor, beide Abende Basensuppe zu essen. Das ist einfach in einem Wärmebehälter mitzunehmen.
Da unser Einsatz bei der Abwaschmaschine ist, können wir uns gut einen Moment hinsetzen und die Suppe schlürfen.

