San Health
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Oh Schreck, oh Graus

Am Freitag, gestern, haben wir wieder einen Messtag eingeschaltet. D.h. keine Nahrungsergänzung, nur 3 Mahlzeiten, dafür 5 x Messen. Diesmal waren die Daten perfekt. Sauer, basisch, sauer, basisch, sauer. Allerdings habe ich seit der letzten Messung ein halbes Kilo zugenommen. :-(

Ob das eine verspätete Reaktion vom Racclette Schmaus war, oder die Popcorn, die ich mir beim Bügeln als Snack geleistet habe. Keine Ahnung. Ich bin am Ausprobieren, was ich mir leisten kann und was nicht. Wir werden sehen, was die nächste Woche bringt.

Ab Montag machen wir im Programm weiter. Es kommen weitere Früchte und Gemüse dazu. Mehr Abwechslung. Aber immer noch viele Kartoffeln.

Am Mittwoch auf dem Markt bestelle ich jetzt immer 3-5 kg Kartoffeln, die wir dann am Samstag abholen.

Gestern waren wir libanesisch essen. Es war sehr sehr gut. Natürlich wurden wir von unseren Freudinnen gefragt, ob wir das denn überhaupt essen durften. :-) Natürlich dürfen wir, nur eben nicht jeden Tag. Zur Hauptspeise nahmen wir deshalb auch die Kartoffeln. Allerdings vergassen wir zu sagen, dass wir alles gerne unscharf hätten. Die Kartoffeln waren brutal scharf. Natürlich gehen wir wieder mal libanesisch essen. Scharfe Kartoffeln hin oder her :-)



Woche 2

Vor genau 2 Wochen habe ich mit Bodyreset angefangen. Am Samstag waren genau 2 kg weniger auf der Waage. Und gestern waren es immer noch 2 kg :-( d.h. 78.6 zeigt die Waage an.

Ich habe mir überlegt, wieso. Da wir am Sonntag einen Messtag eingeschaltet hatten, sprich um 6h aufstehen, messen und eine halbe Melone mit Soja-Schlagrahm essen und wieder zurück ins Bett.
Um 9h aufstehen, messen und wieder zurück ins Bett (es wurde 3h am Samstag wegen eines Geburtstagsfestes). Ich schlief wieder bis 12h bis meine Freundin mich weckte. Die Messdaten waren dementsprechend nicht aussagekräftig, da ich ja den ganzen Morgen viel zu wenig getrunken hatte.

Zum Zmittag gab es dann Raclette. Eines meiner Lieblingsspeisen. Wir haben geschlemmt und ich habe aussergewöhnlich viele Kartoffeln dazu gegessen.
Normalerweise esse ich mehr Käse den Kartoffeln. Eine Kartoffel reicht für
viel Käse. Aber ich weiss ja jetzt, dass ich 2/3 basisch essen muss - ergo
mehr Kartoffeln.

Und schon bald war es wieder 15h, Zeit zu messen. Zum Znacht mochten wir nichts mehr essen. Wir waren noch voll vom Zmittag… Und das ist wohl auch der Grund, wieso zwischen der Samstag und der Dienstag-Waagenanzeige keine Veränderung anzeigte.

Wir hängen nun nochmals eine halbe strenge Woche an. Am Freitag messen wir wieder. Am Freitag gehen wir auswärts essen. Da freuen wir uns, weil wir uns mit zwei guten Freundinnen treffen werden.

Denn mit BodyReset kann man auch mal auswärts essen gehen.

Ich denke, am Montag können wir mit dem erweiterten Programm weiterfahren.Ich bin bis jetzt sehr zufrieden mit Bodyreset und den Ergebnissen, ausser
dass ich sehr müde bin. Ich habe jetzt die Einnahme der Nahrungsergänzung und der Spirulina erhöht und hoffe auf eine Besserung.



Erste Woche

Die erste Woche ist rum und ich habe etwa ein Kilo verloren.
79.7 kg zeigt die Waage an!

Das ist nicht viel. Meine Mutter verlor sage und schreibe 3 Kilos seit sie angefangen hat, fast gleichzeitig mit mir.

Aber ich bin schon froh über dieses fast Kilo. Es ist mir überhaupt nicht schwer gefallen. Das Kochen ist einfach und ich darf soviel essen, wie ich mag. Bis jetzt habe ich Schokoloade nicht vermisst. Wenn ich Lust auf Süsses habe, nasche ich getrocknete Sultaninen.

Letzten Frühling (2004) versuchte ich mich mit einer Bodybuilding Ernährung.
Das war überaus kompliziert, denn man musst nicht nur alles berechnen
(Kalorien, Eiweiss, Kohlehydrate und Fett), sondern das Verhältnis musste ja auch noch stimmen. Ich habe stundenlang mit Excel darüber gebrütet. Ich hielt es etwa 4 Wochen durch. Zwar verlor ich 4 Kilos, aber die waren natürlich bald wieder drauf.

Diese Art der Ernähung ist nicht altagstauglich, ausser man hat nichts
anderes zu tun, als sich wie unsere Vorfahren hauptsächlich mit der
Ernährung, dem Zubereiten und dem Essen zu beschäftigen.

Die meisten, die ich kenne, haben aber noch was anderes zu tun: Geld
verdienen! Und den Hobbies nachgehen.

So, jetzt gehe ich was feines kochen zum Mittagessen! En Guete!



Gut gestartet

Die ersten paar Tagen haben wir hinter uns. Es ging sehr gut. Es mangelt an nichts, ausser dass ich morgens Hunger habe und ein Apfel oder eine Birne reichen da nicht. Dann gibt es halt noch eine halbe Banane.

Beim Abendessen gab es ein kleines Durcheinander, weil meine Freundin den Blumenkohl im Kühlschrank nicht sah. So machte sie statt dessen den
Broccoli. Wir machen für jede Woche einen Essensplan, danach wird eingekauft. So müssen wir nicht jeden Abend, bzw. vor dem Mittag überlegen, was es zu Essen geben soll.

Ich habe auch schon meine erste Lymphdrainage hinter mir. Das war interessant. Die Frau hat mir viele Pads angeklebt und während wir uns unterhalten haben, hat die Maschine gesurrt, gepieckst, gerüttelt und
geschüttelt. Nein, nein, so schlimm war es gar nicht. Es war sogar sehr angenehm.

Am Wochenende sind wir an der Schwamendinger Chilbi. Wir haben Einsatz beim Frauenchor Schwamendingen, wo wir beide singen.

Ich bin gespannt, wie das mit dem Essen klappt. Wir haben vor, beide Abende Basensuppe zu essen. Das ist einfach in einem Wärmebehälter mitzunehmen.

Da unser Einsatz bei der Abwaschmaschine ist, können wir uns gut einen Moment hinsetzen und die Suppe schlürfen.