Ich glaube, meine Periode ist im Anmarsch. Gestern wanderten meine Füsse zurück ins Schlafzimmer und mein Körper legte sich wieder aufs Bett. Dann griffen meine Hände nach der Decke und zogen sie über meinen Körper.
Ich hatte gar keine Chance. Und es schlief. Bis ich so um halb zehn wieder aufwachte.
Heute schlug ich mir selber ein Schnippchen. Sobald ich fertig gefrühstückt hatte, stand ich auf und ging in die Küche. Ich wusch die beiden Schalen ab, die beiden Teller und die beiden Löffel von gestern und die Pfanne.
Anschliessend fütterte ich die Katzen. Diesmal gab es Powertöpfchen.
Nur nicht hinsetzen! Anschliessend zog ich das Bett ab, sprayte die Matrazze mit dem exovap home&pet Spray ein. Danach drehte ich Matrazze.
Die Bettwäsche sind in der Maschine. Das erinnert mich: ist sie vielleicht schon fertig? Ich höre so nichts
Und seither bin ich im Büro. Ich habe die Lieder, die ich gestern in der Chorprobe aufgenommen habe, online gestellt, damit die Sängerinnen sie runterladen und üben können. Und für eine andere musste ich die Lieder auf eine CD brennen. Am Samstag/Sonntag, 2./3. September sind wir an der Schwamendinger-Chilbi (in der Nähe der Rutschbahn) zu finden.
Dann habe ich auch schon einen Vorschlag für meine neue Websit aus meinem MomMasterMind Forum umgesetzt. Und es ist erst halb zehn Uhr morgens!
Was man alles schaffen kann, wenn man es seinen Füssen nicht erlaubt, sich selbständig zu machen LOL
Wow, heute kam ich fast nicht aus dem Bett. Wir beide nicht. Schlussendlich gingen wir nicht raus.
Nach dem Frühstück bin ich fast auf dem Sofa eingeschlafen, dann habe ich mich aber hochgerafft, schaffte es bis ins Schlafzimmer und legte mich für ein paar Minuten hin. Eine Stunde später wachte ich wieder auf.
Es war richtig schlimm, ich musste ich regelrecht aufraffen, um ins Bad zu gehen. Nach der Dusche ging es mir zwar besser. Aber morgen gehe ich ganz bestimmt wieder raus!
Meine Nachbarin ist schon älter und hat vor ein paar Wochen ihren Mann verloren.
Da sie aber einen Hund hat, muss sie jeden Tag mindestens dreimal mit ihm raus. Morgens früh, nach der Arbeit am Nachmittag und Abends.
Und ich glaube, das tut ihr immens gut. Sie ist relativ fit, sieht noch relativ jung aus. Aber vor allem dünkt es mich, verarbeitet sie den Verlust viel besser. Ich weiss nicht, was sie ohne Hund machen würde, da sie es in der Wohnung anfangs nicht ausgehalten hatte.
Aber ich glaube, sie würde sich gehen lassen, dahin schwinden …
Ich bekomme regelmässig die Banabu CD von Mike Kemski, d.h. bis jetzt waren es zwei
Jedenfalls auf der zweiten hat er von einer einfachen Möglichkeit gesprochen, um sich mehr Bewegung zu verschaffen. Ich habe schon davon berichtet:
- Nach dem Aufwachen, Wasser trinken
- Und aufstehen, nicht liegen bleiben, aufstehen und rausgehen.
Sein Mutter war in ihren letzten Lebensjahren an den Rollstuhl gefesselt. Eines Tages hat er ganz weit weg vom Eingang parkiert, weil sie immer gejammert hat. Er dachte sich, wenn sie das nächste Mal jammert, könne er damit drohen, dass er wieder im hintersten Parkplatz parkieren würde (was natürlich noch einen weiteren Vorteil hat: dort hat es immer Platz), in der Hoffnung, dass sie weniger jammern würde.
Tja, sie kam gar nicht dazu zu jammern, weil sie damit beschäftigt war, sich zum Eingang zu rollen. Der Mike ist in Amerika zu Hause. Und dort sind nicht nur die Einkaufszentren riesig sondern auch die Parkplätze …
Beim Eingang angekommen bemerkte Mike, dass seine Mutter ungewöhnlich aufgestellt war, ihre Augen glänzten und sie jammerte überhaupt nicht mehr.
Da wurde ihm klar, dass das die einzige Möglichkeit für seine Mutter war, um sich Bewegung zu verschaffen. Von da an hat er immer in der hinteresten Ecke parkiert - auch wenn er ohne Mutter unterwegs war, dann joggt er immer bis zum Eingang. Es ist ihm egal, was Leute denken könnten.
Und es hat schon was. Meine Nachbarin ist zwar nicht an den Rollstuhl gefesselt, dafür
Heute war mein Schatz schon früh auf und sich den Zmittag vorbereitet.
Um 5 nach 6 waren wir schon draussen und es war noc völlig dunkel. Etwa 20 Minuten später, als wir fast zu Hause waren, bemerkte ich, dass es hell geworden war.
Wegen den Wolken kann ich den Sonnenaufgang immer noch nicht sehen.
Uebrigens kann man auch, wenn man im Rollstuhl ist, einfach “Sport” treiben. Darüber mehr morgen.
Oder etwas ganz einfaches: wenn du mit dem Auto einkaufen fährst, parkiere möglichst weit weg, dann gehe (oder jogge) bis zum Eingang!
Viel Spass!
Xarah

